Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die elementaren Regeln des Filmens. Die 10-Sekunden-RegelHalten Sie die Kamera mindestens zehn Sekunden lang so ruhig sie können, wenn Sie einen Menschen, ein Gebäude oder eine Szene drehen. Nah ran!Es ist wichtig, dass der Zuschauer das Motiv beziehungsweise die handelnden Personen genau erkennen kann. Das geht nur aus der Nähe – oder, wie Profis sagen, mit einem Close (Englisch für nah). Aber erzeugen Sie die Nähe nicht durch Zoomen, sondern gehen Sie selbst nah ran! Der „goldene Schnitt“Ein Kopf z.B. sollte nicht in der Mitte des Bildes sein, sondern die Augen sollten auf einer Zweidrittel-Linie liegen. So hat der Kopf des Abgebildeten „Luft zum Atmen“. Das sieht einfach besser aus. LichtProbieren Sie keine künstlerisch wertvollen Lichtarrangements, sondern konzentrieren Sie sich auf klares Licht, in dem der Betrachter alles mühelos erkennt. Filmen Sie nie gegen die Sonne oder helle Fenster. Je mehr Licht, um so besser. Lieber ein wenig zu hell als zu dunkel! TonSprechen Sie selbst beim Drehen möglichst wenig. Meiden Sie laute Orte. Es hilft, Kopfhörer aufzusetzen. So erkennen Sie besser, wie die „Ton-Lage“ vor Ort ist. InterviewsGrundsätzlich können hier zwei Gesprächssituationen unterschieden werden: zum einen das längerfristig vorbereitete Interview, zum anderen ein (zumeist kurzes) spontanes Gespräch mit dem Augenzeugen und/oder Beteiligten eines Ereignisses. Bereiten Sie Fragen vor, damit Sie vor Ort nicht in Verlegenheit geraten. |